Baliurlaub
vom 2. - 22. Mai 2005
Verbrennungs Zeremonie
So paradox es klingen mag - auf Bali
ist der Tod ein Freudenfest und die Leichenverbrennung die
prunkvollste aller Familienfeiern. Zwar bedeutet auch auf Bali das
Ableben eines geliebten Menschen schmerzvollen Abschied, doch
markiert der Tod nicht das Ende, sondern einen Neubeginn. Fundament
des balinesischen Hinduismus ist der Glaube an den Kreislauf von
Leben, Sterben und Wiedergeburt.
Oft sind hunderte
Menschen wochen- und monatelang mit den Vorbereitungen beschäftigt.
Wichtig sind Symbolfiguren, die die Eigenschaften des Verstorbenen
darstellen und ihn auf dem Weg in die jenseitige Welt begleiten
sollen.
Nach der Kremation wird die weiße Knochenasche von der Holzasche
getrennt und am folgenden Tag in einer Prozession zum Meer oder zu
einem Fluß gebracht, um sie dem Wasser zu übergeben. Auf die
Feuerreinigung folgt die Reinigung durch das Wasser. Jetzt erst ist
die Seele von allen irdischen Bindungen befreit, kann zu den
Göttern aufsteigen und in einem der Nachfahren wieder geboren
werden.
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Einmal quer durch die Insel zum
Gitgit Wasserfall mit Tempelbesuchen
Hochtzeits Zeremonie
Dreamland und Candi Dasa
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