Indonesien Karte

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Baliurlaub vom 2. - 22. Mai 2005

Ausflug zum Bratansee, GitGit Wasserfall und Tempelanlagen.
In kaum einem anderen Teil Südostasiens haben sich Kunst und Kultur so reichhaltig entfaltet wie auf Bali. Bali ist die letzte hinduistische Enklave in dem vom Islam beherrschten indonesischen Archipel. Tausende von Tempeln zeugen davon, wie bedeutsam die Religion im Leben der Balinesen ist. Die Stille der Meditation ist hier ebenso zu Hause wie das turbulente Festgepränge - Gegensätze, an denen sich die Balinesen nicht stören.

Früh morgens machte ich mit Putu auf den Weg zu dem Gitgit Wasserfall.
Auf dem Wege dorthin vor dem Bratan See machten wir halt am Teras Padi Cafe in Desa Cekingan, Tengallalang. Bei einer Tasse Kaffee bewunderten wir die wunderschönen Reisterrassen.
Für die Balinesen ist Reis ein Geschenk der Götter. Der Reis hat die Insel geprägt, ihre Landschaft, ihre Kultur und das Lebender Menschen - seit vielen Jahrhunderten.

Bali > Reisterrassen bei Tengallalang Bali > Reisterrassen bei Tengallalang Bali > Reisterrassen bei Tengallalang Bali > Reisterrassen bei Tengallalang

Weiter ging es zum Lake Bratan um dort den Wassertempel Pura Ulun Danu Bratan zu besichtigen. Im Gegensatz zur kargen Vulkan Landschaft um den Gunung Batur präsentiert sich die Umgebung des Bratan Sees in üppigem Grün. Der malerische, 1200m hoch gelegene Bratan See füllt mit seinen beiden Nachbarseen Danu Buyan und Danu Tamblingan Teile eines riesigen erloschenen Vulkankraters.  Der Bratansee sichert die Bewässerung eines Großteils der Reisfelder im Süden von Bali. Durch die optimalen Lichtverhältnisse konnte ich dort super Fotos machen. Beim Pura Ulun Danu wird ein Postkartenmotiv zur Realität. Hier ragt als auffälligster Teil der Tempelanlage ein elfstufiger, Shiva und seiner Gemahlin Parvati geweihter Meru aus dem Wasser. Vor allem im sanften Morgenlicht oder am späten Nachmittag wird das Ensemble zu einem der optischen Höhepunkte einer Balireise.

Bali > Tempelanlage Puru Ulan Danu Bratan Bali > Tempelanlage Puru Ulan Danu Bratan Bali > Tempelanlage Puru Ulan Danu Bratan Bali > Tempelanlage Puru Ulan Danu Bratan
Bali > Tempelanlage Puru Ulan Danu Bratan Bali > Tempelanlage Puru Ulan Danu Bratan Bali > Tempelanlage Puru Ulan Danu Bratan Bali > Tempelanlage Puru Ulan Danu Bratan

Der Gitgit Wasserfall liegt an der Straße vom Bratansee Richtung Singaraja. Ein etwa halbstündiger Fußweg führt vom unteren Parkplatz über einen zementierten Pfad - über mehrere hohe Treppenstufen, vorbei an Reisterrassen und unzähligen Verkaufsständen zum Gitgit Wasserfall. 

Bali > Gitgit Wasserfall Bali > Batik am Gitgit Wasserfall Bali > Gitgit Wasserfall Bali > Gitgit Wasserfall     Bali > Kind am Gitgit Wasserfall

Zurück Richtung Ubud fuhren wir durch Reisterrassen mit Blick auf den Gunung Agung. Der Norden Balis unterscheidet sich in mancherlei Hinsicht vom Rest der Insel. Während sich das fruchtbare Land im Süden sanft von den Bergen zum Meer senkt, fällt es im Norden steil zur Küste hin ab und bietet in einem schmalen Schwemmlandsaum nur wenig landwirtschaftliche Nutzfläche.

Bali > Reisanbau Richtung Ubud - im Hintergrund der Gunung Agung Bali > Reisanbau Richtung Ubud - im Hintergrund der Gunung Agung Bali > Reisanbau Richtung Ubud  Bali > Reisanbau Richtung Ubud
Bali > Reisanbau Richtung Ubud  Da die nördliche Küstenregion im Regenschatten der zentralen Vulkankette liegt, empfängt sie auch  - im Vergleich zum Süden - wesentlich weniger Niederschläge, so dass hier die Reisernten weniger üppig ausfallen.

Der Weg führt uns weiter zum ältesten aus dem 11. Jahrhundert stammenden, steinernen Monument Balis - zum Gunung Kawi - Königsgräber. Die Königsgräber liegen inmitten von Reisterrassen in einer steilen Schlucht; sie wurden aus dem schwarzen Felsengestein herausgehauen. Unverkennbar ist der ostjavanische Stil. Es handelt sich um die Ruheplätze des Königs Anak Wungsu, seiner beiden Frauen und seiner Söhne.

Bali > Gunung Kawi - Königsgräber Bali > Gunung Kawi - Königsgräber Bali > Gunung Kawi - Königsgräber Bali > Gunung Kawi - Königsgräber
Bali > Gunung Kawi - Königsgräber

Bali > Gunung Kawi - Königsgräber

Bali > Gunung Kawi - Königsgräber Bali > Putu Budi am Gunung Kawi - Königsgräber

Tempaksiring und Tirta Empul
Einen Besuch statteten wir auch dem in den 50er Jahren erbaute Sukarno Palast ab. Dieser beinhaltet ein neues Gästehaus der Regierung. Tirta Empul - die heiligen Quellen wurden im Jahre 962 gegründet. Das Wasser, das in 2 Becken fließt (eines für Männer, eines für Frauen) wird magische Heilkraft nachgesagt. Viele Balinesen pilgern hierher, um dem Wassergott Indra zu opfern und sich selbst in den heiligen Quellen zu reinigen.

Tirta Empul - die heiligen Quellen Tirta Empul - die heiligen Quellen Tirta Empul - die heiligen Quellen Tirta Empul - die heiligen Quellen
Tirta Empul - die heiligen Quellen Tirta Empul - die heiligen Quellen Tirta Empul - die heiligen Quellen Der wunderschöne Tempel Tirta Empul bei den heiligen Quellen gilt als einer der sechs heiligsten auf Bali.

In Ubud im Lotus Cafe haben wir uns nach der anstrengenden Besichtigungsreise verwöhnen lassen. Das Besondere an der indonesischen Küche sind die Gewürze. Es gibt viele scharfe Gewürze. Die Kombination zwischen scharf und süß wird auch häufig angewandt. Zu jedem Gericht gehört eine scharfe Soße > Sambal genannt. In der einfachen Küche wird dem Reis meist Gemüse und ein bisschen Fisch zugegeben und nur selten Fleisch. Typische Zutaten sind Sojasprossen, Ingwer, Chili, Erdnüsse und Kokosnüsse. 

Ubud im Lotus Cafe Ubud im Lotus Cafe Ubud im Lotus Cafe Selamat minum!
Selamat makan!

Unten:
einfache Küche an der Strasse...lecker!

Bali > Küche an der Straße bei Denpasar Bali > Küche an der Straße bei Denpasar Bali > Küche an der Straße bei Denpasar Bali > Küche an der Straße bei Denpasar

Kaki Lima: Wörtlich übersetzt heißt das Fünf-Bein: Das sind die zwei Beine des Verkäufers und die drei Ständer seines Gefährts. Ein "fliegender Händler" zieht mit seinem Karren umher und bietet gegrillte Sates, Suppen oder Nudelgerichte an, manchmal auch gebackene Bananen, allerdings jeweils nur ein Gericht.

Hier geht es weiter zu:

  Hochtzeits Zeremonie
  Verbrennungs Zeremonie
  Dreamland und Candi Dasa
  Start 2005

  Fotogalerie 2004

Stand: Sonntag, 10. Juli 2005

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